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View Poll Results: Waffenembargo gegen China aufheben?
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Default Warum sich mit China anlegen?

Warum sich mit China anlegen?

Was für die Aufhebung des Waffenembargos spricht

Gegen den Widerstand der CDU/CSU-Opposition, seines grünen Koalitionspartners und großer Teile seiner eigenen Partei will sich Bundeskanzler Schröder zusammen mit dem französischen Staatspräsidenten Chirac für ein Ende des 1989 beschlossenen EU-Waffenembargos gegen China einsetzen. Notfalls, so Schröder, werde er sich auch über ein gegenteiliges Votum des Bundestags hinwegsetzen; schließlich falle die Außenpolitik in die Kompetenz der Regierung. Auf den Vizekanzler und Außenminister kann sich Schröder allerdings nicht stützen. Joschka Fischer ist zwar durch die Visa-Affäre und seinen fortschreitenden Autoritätsverlust im Auswärtigen Amt schwer angeschlagen, fand aber noch die Kraft dazu, seinem Chef in den Arm zu fallen und seine "skeptische Haltung" zur Aufhebung des Embargos zu Protokoll zu geben. Er vertrete da "eine Position wie meine Partei und Fraktion auch".
Schröder konnte bei seinem jüngsten China-Besuch Milliardengeschäfte für die deutsche Wirtschaft anbahnen, auf die unser Land angesichts der konjunkturelllen Schieflage dringend angewiesen ist. Es geht aber nicht nur um wirtschaftliche Interssen. Harmonische Beziehungen zum bevölkerungsreichsten Staat der Erde und kommenden Weltmacht Nummer 1 und nicht etwa eine Konfrontation sind für Deutschland eine absolute Notwendigkeit. Es ist geradezu lächerlich, wenn sich die im Verhältnis ameisengroße grüne Partei der Bundesrepublik anmaßen will, den Koloss China mit Sanktionen zur Anpassung seiner Innenpolitik an bundesdeutsche Verhältnisse zu zwingen.
Die chinesische Regierung hat im Übrigen zu vertehen gegeben, auf dr Aufhebung des Waffenembargos nicht deshalb zu bestehen, weil sie an große Waffeneinkäufe in Europa denke, sondern weil es um Beendigung einer diskriminierenden Regelung gehe.
In der Tat hat China eine eigene leistungsstarke Rüstungsindustrie und verfügt über eine Vielzahl - auch atomarer - hochmoderner Waffensysteme.
Was übrigens vom transatlantischen Bündnis in Wahrheit zu halten ist, demonstrieren gegenwärtig die USA. Sie drohen ihrerseits Europa mit Sanktionen, wenn die EU das Waffenembargo gegen China aufhebe. Washington betreibt offenkundig die Einkreisung Chinas. In diesem Zusammenhang ist auch der kürzliche, von Washington unterstütze Staatsstreich in Kirgisien zu sehen, der eine amerikafreundliche Regierung ans Ruder brachte. Im Pentagon scheint man ernsthaft sogar an einen Waffengang gegen China zu denken, wozu beispielsweise ein Krieg zwischen China und dem abtrünnigen Taiwan den Vorwand liefern könnte.
Doch eine solche Katastrphe würde gewiss unwahrscheinlicher werden, wenn sich China militärisch so stark rüsten kann , dass selbst die Falken in Washington abgeschreckt sind.

National-Zeitung
Nr.16/55.Jahrgang/15.April 2005
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Old Sunday, April 17th, 2005
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Default Re: Warum sich mit China anlegen?

China ist nach wie vor ein totalitäres System, wieso dieses mit Waffen beliefern, das sehe ich nicht ein. Wenn ich mich nicht täusche, dann hat China so was wie ein Gesetz erlassen, welches zu einer Invasion Taiwans führt so sollte sich Taiwan vollständig lösen wollen. Wenn also Taiwan sich definitiv löst, dann ist es eine Art Gesichtsverlust für die Chinesen wenn sie nichts dagegen unternehmen, und auf die Geschichte des Gesichtsverlustes sind die Asiaten meiner Meinung nach ziemlich scharf. Eine Invasion Taiwans würde dann aber die Amerikaner auf die Tanzfläche rufen, ob das gut ausgehen würde? China mit europäischen Waffen im Krieg gegen die USA und Taiwan, China also im Krieg gegen ein Land welches sich durch eigenen freien Willen entschlossen haben könnte sich von ihnen zu lösen, ob das gut ist? Daher, besser keine Waffen an China liefern, wegen den paar Kröten die man verdienen kann, ich glaube nicht dass dies den Preis wert wäre der dann zu bezahlen ist.
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Default AW: Warum sich mit China anlegen?

Die BRD bewegt sich aber auch gerade sehr stark im Rahmen eines totalitären Systems, und deshalb würde ich diesen Grund, seitens der BRD, für das aufrechterhalten des Embargos nicht zulassen und erstmal hier die Menschenrechte einfordern.
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Originally Posted by Feldherr
...und erstmal hier die Menschenrechte einfordern.
China ist eins der Ältesten Länder dieser Welt, und hat schon so manches durchgestanden. Daher sind die pingelingen Interessen von einigen möchtegern Humanisten völlig nebensächlich. Der Drache wird noch da sein, auch wenn sich die Grünen Schwarz ärgen.

Und was wird dann aus dem Wirtschafstwunderland China? Da "boomt" es doch so schön. Und das kaputt machen?
Geld regiert die Welt, der Markt regelt das schon. Daher habe ich keine Bedenken.
Ich vertrete sowieso das Motto "Waffen für alle". Das schließt kleine gelbe Chinesen mit ein.
Ich bin definitiv für eine Liberalisierung. Der Staat sollte bei Wirtschaftsinteressen nicht mitreden.

Und wenn der Konflikt China- USA sich Militärisch zuspitzt ist mir das egal. Ich werde schön vom Kriegsschauplatz weg bleiben. Sollt die Bundesregierung doch machen was sie will.
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Old Tuesday, April 19th, 2005
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Das, von Winkelried erdachte, Szenario ist zwar sehr weit hergeholt aber theoretisch ja ohne weiters so möglich.
Nur glaube ich, bei aller Dummheit und Größenwahn der USA, dass die vor einem Krieg gegen China zurückschrecken.
Was das Thema „Waffen für China“ betrifft!

Glaubt ihr bei dem Wirtschaftsboom und dem Stahlbedarf und dem Wissenspotential in China, dass die darauf angewiesen sind? Ich nicht! Wenn momentan vielleicht NOCH nicht, dann spätestens in 10 Jahren sind die eine unabhängige Militärmacht!
Es ist sicher egal ob wir z. Zt. Waffen verkaufen oder nicht! Es verzögert die Militarisierung Chinas nur ein wenig.

@ Bayerischer Junge
Ein Krieg zwischen den beiden Staaten würde sich mit 100%iger Sicherheit territorial nicht auf diese beiden Länder beschränken! Davor könntest du dich mit Sicherheit nicht fernhalten!
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Originally Posted by BlutundSchweiß
Wenn momentan vielleicht NOCH nicht, dann spätestens in 10 Jahren sind die eine unabhängige Militärmacht!
Es ist sicher egal ob wir z. Zt. Waffen verkaufen oder nicht! Es verzögert die Militarisierung Chinas nur ein wenig.


Von Osten her sind sie definitiv nicht mehr anzugreifen. An A- Waffen wird sicher auch gearbeitet. Das Militär steht, sicher aufrüstfähig, aber erfahrung hat es.
China wird es wohl in einigen Jahren nach Lebensraum dürsten, da es sich noch nicht Autark versorgen kann.
Vorallem wenn man bedenkt, daß China in der Chiptechnilogie Weltführend ist, und in der Halbleitertechnik insgesammt aufholt. Dazu innen von der Regierung abgesegnenten Techniklau betreibt. Hier sind nur die ganzen Firmen genannt, welche in China investieren wollen, die müssen 50% ihrer Pläne öffnen.
Und wir helfen noch den Wölfen, die in ein paar Jahren die Lämmer im Westen auffressen werden, wenn sie ihnen nichts mehr geben können und stark genug sind.


Quote:
@
Quote:
Bayerischer Junge
Ein Krieg zwischen den beiden Staaten würde sich mit 100%iger Sicherheit territorial nicht auf diese beiden Länder beschränken! Davor könntest du dich mit Sicherheit nicht fernhalten!
Ich werde schon einen Weg finden, mich von den Schlachtfelder fern zu halten. Aber in dem Netz, in dem sich die Bundesregierung befindet ist fraglich ob man da, wenn es so weit ist, noch die Reisleine ziehen kann. Man muß jetzt umdenken. Nicht wenn die Scherben da sind.
Auf einen Krieg hoffe ich natürlich nicht, auch bin ich gegen eine Auflockerung des Waffenembargos.
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Default AW: Warum sich mit China anlegen?

Es wird keinen großen Krieg mehr geben ohne Beteiligung und Zulasten der gesamten Welt! Selbst solche "kleinen" und regionalen "Kriegchen" wie in Afghanistan oder dem Irak sind ja schon grenzübergreifend!
Ein Krieg zweier entwickelter Staaten, wozu China mit Sicherheit gehört, geht ohne Beteiligung der Blöcke und wahrscheinlich leider auch ohne Atomwaffen nicht mehr über die Bühne! Einen Fluchtweg, vor allem innerhalb Zentraleuropas, wird es nicht geben!


Leider meine Befürchtung! Hoffen wir alle mal, daß dieses Horrorszenario niemals eintreten wird und zukünftig Konflikte politisch gelöst werden können.
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Originally Posted by BlutundSchweiß
und zukünftig Konflikte politisch gelöst werden können.
Ist Krieg nicht die Fortsetzung der Politik nur mit anderen Mitteln?
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Originally Posted by Bayerischer Junge
Ist Krieg nicht die Fortsetzung der Politik nur mit anderen Mitteln?
jepp! die klassische Definition, die wir Zonis sogar schon im Staatsbürgerkundeunterricht so gelernt haben!
Ja Krieg ist EINE, die schärfste Fortsetzung! Zum Glück gibt es vorher noch viele, mildere Formen in einer Demokratie! von Wahlen bis hin zum Bürgerkrieg!
Wir haben schon einmal, ohne einen einzigen Schuß, ein ganzes System beseitigt! Und wer weiß, was mal in China passiert, wenn die reif dafür sind!
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Originally Posted by BlutundSchweiß
Ja Krieg ist EINE, die schärfste Fortsetzung! Zum Glück gibt es vorher noch viele, mildere Formen in einer Demokratie! von Wahlen bis hin zum Bürgerkrieg!
Und von welcher Demokratie reden wir? Der in China? Währe mir neu.
Oder der in den USA? Ist das dort nicht so, daß Leute mit Macht und Geld bestimmen was geschiet?
Aber vielleicht ist auch die Bundesrepublik gemeint, aber ist das nicht eine Oligarchie?
Wenn das Volk etwas nicht will und die Politiker das gegenteil machen, ist dies Demokratie? Wenn ja, dann ist die Bundesrepublik wahrlich eine. Wenn bestimmte Meinungen erlaubt sind und andere nicht, ist dies Demokratie? Wenn ja, dann ist die BRD wahrlich eine.

Welche Demokratie ist gemeint?


Quote:
Wir haben schon einmal, ohne einen einzigen Schuß, ein ganzes System beseitigt! Und wer weiß, was mal in China passiert, wenn die reif dafür sind!
Herr Honecker hätte meines Wissens die Panzer gerne rollen lassen. Doch ein Gorbatschov hielt ihn zurück. Ich denke mal wenn dahinter nicht ein kalkuliertes Spiel zum Fall der Mauer am Werke war, hätte es ganz schnell anderst ausgehen können.
Sicher, das Volk hat auch etwas dazu beigetragen, ohne dies ging nichts. Aber der "friedliche Volksaufstand" hätte auch ganz schnell Blutig niedergeschlagen werden können. Vorallem wenn man sich einmal andere Kommunistische Länder betrachtet die im Eisernen Vorhang vorhanden wahren.
Daher kann man schon die Vermutung anstellen, daß der Zusammenbruch des Eisernen Vorhangs nicht ganz ungewollt war.

Chinesen, und Asiaten haben eine andere Mentalität. Heißt, sie sind noch mehr zur Unterordnung bereit. (Ohne eine Wertung jetzt zu sehen)
Und jetzt beginnt China langsam den Menschen wohlstand zu schenken. Das hat in der BRD auch wunderbar geklappt. Nur hat China noch den Vorteil, daß dort keine Überfremdung herrscht, und die Regierung wahrlich keine Fremdinteressen vertritt.
Auch wurden und werden die Menschen dort seit Jahrzehnten Ideologisch geschult.
Daher sehe ich so bald in China sicher kein Anzeichen für eine Wende in ein "Demokratisches" Land, wie es den Interessen der USA entspricht und im Sinnne von BRD "Demokraten" liegt.
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