
Monday, January 1st, 2007
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vae victis
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Wiener Imam:
Aufruf zum Terrorismus?
Aufruf zum Terrorismus?
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Anzeige gegen Wiener Imam wegen radikaler Äußerungen.
WIEN. Aufruf zum Terrorismus und zum Aufruhr gegen staatliche Institutionen - wegen dieser Vorwürfe wurde gegen Adnan Ibrahim, Imam der Schura-Moschee im zweiten Bezirk, bei der Staatswanwaltschaft Wien Strafanzeige erstattet. Grundlage dafür sind - der "Presse" vorliegende - Übersetzungen aus dem Arabischen, die von der Homepage des Predigers stammen sollen.
Darin ist unter anderem davon die Rede, dass moslemische Männer keine Ehen mit Christinnen eingehen sollen, da dadurch "fremdes Blut in unsere Nachkommen" komme, was "ein soziales Verbrechen" sei. Zudem werden in dem Text alle Länder, "in denen Moslems keine Macht und keine Herrschaft haben" als "Land des Krieges" bezeichnet. 

"Wir sind ja keine Nazis"
In einer ersten Reaktion zeigte sich Anas Schakfeh, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, gegenüber der "Presse" erstaunt über die Aussagen. "Der Islam war die erste Religion, die Ehen mit Andersgläubigen akzeptiert hat", so Schakfeh. Der Begriff des fremden Blutes sei dem Islam völlig fremd: "Wir sind ja keine Nazis." Und dass die Welt in moslemische Länder und Länder des Krieges geteilt sei, sei eine mittelalterliche Rechtsmeinung, die bei der Imamkonferenz in Graz einhellig für überholt erklärt wurde. Jedenfalls könne sich Schakfeh "nicht vorstellen, dass Ibrahim diese Meinung vertritt."
Auch einen weiteren Vorwurf, nämlich dass der Prediger zum Märtyrertum aufgerufen hat, kann sich der Präsident nicht erklären. Schließlich habe eben jener Prediger im Vorjahr die erste Wiener Fatwa - ein islamisches Rechtsgutachten - gegen Terrorismus verkündet. Tatsächlich gilt der Islam-Gelehrte als Liberaler, der vor allem gegen korrupte islamische Regime auftritt. Seine Moschee hat weithin den Ruf, ein fortschrittliches Gotteshaus zu sein.
Laut der Anzeige hat Ibrahim seine hetzerischen Aufrufe im August 2006 getätigt und sie auch im Internet publiziert. Schakfeh, der die betreffenden Dokumente selbst noch nicht gelesen hat, glaubt allerdings, dass es sich um ältere Aussagen handeln müsse.
Dennoch seien die radikalen Aufrufe laut Schakfeh in jedem Fall unverständlich und nicht nachvollziehbar. Über Konsequenzen wolle er aber erst dann entscheiden, wenn er mit dem Imam selbst gesprochen hat. Dieser befinde sich derzeit auf Pilgerfahrt und werde erst in einigen Tagen zurück in Österreich erwartet.
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Aptrgangr sagt:
I am republican anyway 
Lutiferre sagt:
me too, but thats mostly because i am against monarchy
„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“ (Theodor Körner 1791-1813)
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