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Schurken-Tradition der USA Üble Folter-Verbrechen gestern und heute Westliche Massenmedien geben sich derzeit empört ob der Reaktionen in der islamischen Welt angesichts der Mohammed-Karikaturen. Tenor: Wie kann man sich nur so aufführen!? Gleichzeitig sind neue US-Folter-Bilder aufgetaucht. Sie zeigen abermals, wie Gefangene getreten, geschlagen, mit Kot beschmiert, bepinkelt, erniedrigt und verhöhnt werden. Der „Spiegel“: „Diese Bilder werden sich in das kollektive Gedächtnis der Welt einbrennen, als schockierende Vermächtnisse einer fehlgeleiteten Weltmacht, als Ikonen für Amerikas Schande, für das moralische Desaster der mächtigsten Demokratie der Erde, die sich für ‚Gods own country‘ hält.“ Die Schlechtigkeit der US-Führung verdiente dabei ins Buch der Rekorde aufgenommen zu werden. Erst belügen Bush und seine Befehlsgeber die ganze Welt, dann verbrechen sie einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, töten Unschuldige und Wehrlose, sperren Gefangene in Käfige, trampeln auf ihnen herum und schlachten gegnerische Führer ab. US-Amerika setzt mit diesen Schurkentaten die Blutspur der Vergangenheit fort. Und wer bisher geglaubt hatte, Amerikaner hätten nach 1945 Deutschland „befreit“ und seien als Heilsbringer gekommen, der ahnt nun, dass er in Wahrheit einer Geschichtslüge aufgesessen sein muss. Beispiellose Blutspur Die Blutspur, die US-Amerika bis heute hinterlassen hat, ist beispiellos. Während man in den USA mit Museen, Denkmälern, Bibliotheken usw. ausgerechnet deutsche Schuld beschwört und eine Holocaust-Gedenkstätte nach der anderen einweiht, sucht man vergebens nach einem Mahnmal zu Ehren der vielen Millionen ausgerotteten Indianer oder aber nach einem Denkmal, das in irgendeiner Weise die barbarische Negersklaverei aufbereiten würde. Undenkbar sind in den USA auch Mahnmale zur Erinnerung an die Opfer von mehr als 200 Einsätzen kriegerischer US-Truppen (davon nur fünf mit Kriegserklärung). Nichts erinnert an die US-Blutspur, angerichtet in Paraguay, Libanon, Laos, Kuba, Kolumbien, Vietnam, Peru, Bolivien, Kambodscha, Panama, Belgrad, Bagdad usw. usf. Die Anzahl der US-Museen zur Bewältigung eigener Bombenverbrechen im Zweiten Weltkrieg liegt ganz genau bei Null. Der unvorstellbare und sinnlose Terror gegen deutsche Städte wie Hamburg, Berlin, Dresden, Köln usw., die Erinnerung an viele hunderttausend qualvoll dahinsterbende Bomben- und „Befreiungs“-Opfer findet nicht statt. Dabei haben Deutsche auch ausreichend Folter-Erfahrungen mit Amerikanern machen müssen, die sehr an die brutalen Ungerechtigkeiten dieser Tage erinnern. Furchtbare Schinder Zu den furchtbarsten Schindern in US-amerikanischer Uniform, die von Deutschen Geständnisse über angebliche Kriegsverbrechen erfolterten, zählten nach 1945 die Vernehmer William R. Perl und Harry Thon. Sie führten vor allem in Schwäbisch Hall ein Terror-Regiment. Gerecht denkenden Amerikanern ging das zu weit. Viele mobilisierten in den USA die Öffentlichkeit gegen das damalige Unrecht vor allem an kriegsgefangenen Waffen-SS-Soldaten. Der amerikanische Richter Colonel Edward Leroy van Roden wurde schließlich zum Mitglied einer offiziellen Untersuchungskommission unter Vorsitz von Gordon Simpson vom obersten texanischen Gerichtshof ernannt. Nachfolgend Auszüge aus van Rodens Bericht (zitiert nach: Maurice Bardèche, „Nürnberg oder die Falschmünzer“, Wiesbaden 1957): „Die als ‚Beweise‘ vorgelegten ,Geständnisse‘ wurden von Männern erpresst, die zunächst einmal drei, vier oder fünf Monate lang in vollkommener Abgeschlossenheit gehalten worden waren. Sie wurden in einem Raum mit vier fensterlosen Mauern eingesperrt. Täglich wurden zwei kärgliche Mahlzeiten durch eine an der Zellentür angebrachte Fallklappe hereingeschoben. Sie durften nicht miteinander sprechen. Man verweigerte ihnen jegliche Verbindung mit ihrer Familie, einem Priester oder einem Pastor. In einigen Fällen genügte diese Behandlung bereits, um Deutsche soweit zu bringen, dass sie vorher abgefasste Geständnisse unterschrieben. Diese im Voraus angefertigten Geständnisse belasteten nicht nur den Unterzeichner, sondern oft auch andere Verdächtige.“ In anderen Fällen, so fuhr Richter van Roden fort, seien auch direkte körperliche Folterungen Art zur Erpressung von „Geständnissen“ angewendet worden. Der amerikanische Jurist: „Die Ermittler stülpten den Angeklagten eine schwarze Kapuze über den Kopf, schlugen sie dann mit Schlagringen ins Gesicht, versetzten ihnen Fußtritte und hieben mit Gummischläuchen auf sie ein. Mehreren deutschen Angeklagten waren die Zähne ausgebrochen, bei einigen die Kinnladen zertrümmert. In 139 überprüften Fällen war allen diesen Deutschen – außer zweien – mit solcher Gewalt in die Hoden geschlagen worden, dass eine dauernde Invalidität daraus entstand. Das war eine Standard-Prozedur unserer amerikanischen Ermittler.“ Miese Würdelosigkeiten Zu den Waffen-SS-Soldaten, die in Schwäbisch Hall von US-Vernehmern geschunden wurden, gehörte auch Zeitzeuge Heinz Rehagel: „Unter Schlägen und Tritten wurde ich bei der Einlieferung in eine Zelle getrieben. Hohes Fieber und Nierenschmerzen ließen mich sofort nach einem Arzt rufen. Er kam zwar, bedeutete aber, mir nicht helfen zu können. Selbst meine Bitte nach zwei zusätzlichen Decken lehnte er ab. So verblieb ich mit zwei dünnen Decken in kalter Zelle, bei völlig undichtem Fenster, mir selbst überlassen. Wiederholtes Rufen und Bitten wurden ignoriert. Kurz vor Weihnachten kontrollierte mich ein amerikanischer Dolmetscher. Meine Frage, warum wir eigentlich da seien, beantwortete er mit wüsten Schimpfworten. Die Bitte, von meiner Gattin eine Nachricht erhalten zu dürfen, sie musste Ende November entbunden haben, begegnete er mit gemeinen Beleidigungen gegen meine Frau. Als ich mir das verbat, schlug er mir mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Als ich zur ersten Vernehmung geführt wurde, erhielt ich Schläge mit einem Knüppel gegen Brust, Leib und Geschlechtsteile.“ Bei dieser Gelegenheit machte Rehagel Bekanntschaft mit den US-Schindern Perl und seinem Kollegen Thon, Emigrant aus Deutschland, der sich als Major und Oberstaatsanwalt vorstellte. Der Auftakt der Vernehmung lief wie folgt ab: „Thon: ‚Sie sind Rehagel?‘ – ‚Ja.‘ Thon schlägt mich ins Gesicht. ‚Sie sind auch ein blödes Stück Scheiße!‘ Das war die Begrüßung durch die Vertreter der späteren Staatsanwaltschaft. In vielen weiteren Fällen stand ich Rede und Antwort. Doch nicht zur Zufriedenheit der Herren. Mir machte man die herrlichsten Versprechungen, nur sollte ich meinen Kompanie-Chef belasten. Als Versprechungen wirkungslos blieben, folgten Drohungen wie: ‚Na, wir haben ja die Mittel, um Sie zum Sprechen zu bringen‘, oder: ‚Wenn Sie nicht wollen, lassen wir Sie einfach verschwinden; Schnellverfahren sowie Hinrichtungen erfolgen hier täglich.‘ Am zweiten Abend nach dieser Andeutung wurde ich gegen 21 Uhr in Hose und Hemd auf den Hof geführt. Ich hörte das Entsichern von Waffen, dann die Frage: ‚Sind Sie katholisch oder evangelisch, haben Sie noch einen Wunsch?‘ Danach überließ man mich etwa 15 Minuten seelischen Qualen und führte mich unter Schweigen zur Zelle zurück.“ US-Schinder Die US-Schriftstellerin Marguerite Higgins berichtete in ihren 1955 in New York erschienenen Erinnerungen, „News is a singular thing“, was sie zehn Jahre zuvor mit ihrem amerikanischen Kollegen Knauth als Sonderkorrespondentin auf dem Gelände des KZ Buchenwald miterleben musste, wo jugendliche Deutsche barbarischen Foltern durch GIs ausgesetzt waren: „Als wir näherkamen, konnten wir Schläge und Schreie der Gequälten hören. ‚Hey Charly, das ist genug! Jetzt bin ich dran!‘ schrie einer der GIs. Knauth und ich erreichten endlich den Beginn der Linie. ‚Charly‘ kam gerade aus einem der Zellenblöcke heraus und grinste triumphierend.“ Und weiter: „Hinter den Gittern der Zelle, uns unmittelbar gegenüber, sahen wir uniformierte Deutsche. Zwei von ihnen, zerschlagen und blutüberströmt, lagen bewusstlos am Boden hingestreckt. Ein dritter Deutscher wurde am Haarschopf hochgehalten. Ich werde ihn nie vergessen, er hatte rote Haare wie Karotten. Ein GI drosch abwechselnd seinen Leib und schlug ihm ins Gesicht. Als das Opfer stöhnte und seufzte, brüllte der GI immer wieder: ‚Halt die Schnauze, verdammter Kraut!‘ ‚Was ist denn los?‘ schrie ich über die Aufschreie und das Stöhnen hinweg zu dem nächsten Soldaten, der zufällig Charly war. ‚Das sind SS-Jungen‘, brüllte Charly zurück und setzte stolz hinzu: ‚Wir haben sie in den Wäldern gefangen. Wir geben ihnen etwas von ihrer eigenen Medizin. Wir machen sie fertig für den Leichenhaufen dort!‘ Es stellte sich heraus, dass fast eine Viertelstunde lang die doppelte Reihe von zwanzig bis dreißig amerikanischen Soldaten ausgerichtet stand, um methodisch abwechselnd die gefangenen Deutschen zusammenzuschlagen.“ Später sei herausgekommen, so Higgins weiter, dass die GIs sechs junge Deutsche, die gar nicht zur SS gehörten, gefangen hatten. „Die jungen Menschen waren nur vor wenigen Tagen in ein Reichsarbeitsdienstbataillon eingezogen worden. Bevor die 3. US-Armee dieses Gebiet erobert hatte, waren die Jungen noch damit beschäftigt gewesen, Schutzgräben auszuwerfen, die nie mehr besetzt wurden. Der jüngste von ihnen mit den karottenroten Haaren war 14 Jahre alt. Die anderen fünf deutschen Jungen in den Zellenblöcken waren zwischen 14 und 17 Jahre alt. Aber auf ihre Jugend und ihre Schuldlosigkeit kam es nicht an. Der springende Punkt ist hier, dass die GIs in den Zellenblöcken von Buchenwald die gleiche Brutalität betrieben haben, die wir beim Feinde verurteilten.“ „Folter, Demütigung, Sadismus“ In einem 2004 veröffentlichten Beitrag über „Folter, Demütigung, Sadismus“ der „Deutschen Militärzeitschrift“, der sich mit Parallelen zwischen US-Foltermethoden in Deutschland 1945 und Torturpraktiken von Amerikanern im Irak beschäftigte, hat Prof. Franz W. Seidler über die Methoden der „Wahrheitsfindung“ im Vorfeld der berüchtigten Dachauer Prozesse zusammengefasst: „Die erste Befragungsstufe enthielt: Anbrüllen und Bedrohen mit Waffen, Androhung der Sippenhaft und Entziehung der Lebensmittelkarten für die Angehörigen, Drohung mit der Auslieferung an die Sowjets zur Spezialbehandlung. Danach folgten Einzelhaft in Dunkelzellen, körperliche Misshandlungen wie Faustschläge ins Gesicht, Pistolenschläge auf den Kopf, Ausschlagen von Zähnen, Spießrutenlaufen, Auspeitschen und Stockschläge auf die nackten Zehen und die Geschlechtsteile sowie Fußtritte in den Bauch. In allen Fällen waren die Gefangenen an den Händen gefesselt, so dass sie sich nicht schützen konnten. Einige Beschuldigte, so auch der Regimentskommandeur Jochen Peiper, wurden in dunkle Kammern gebracht, die auf bis zu 80 Grad aufgeheizt wurden. Anderen wurden vor den Torturen Ku-Klux-Klan-Kapuzen übergestülpt, die von dem geronnenen Blut der unter ihnen vorher geprügelten Kameraden steif waren und deren Geruch Erbrechen auslöste. Es gab Scheingerichtsverfahren und Scheinhinrichtungen.“ Edgar L. Jones, unter den Eindrücken grausamer Erlebnisse zum Friedensaktivisten gewandelter US-Kriegsberichter, schrieb im Februar 1946 im amerikanischen Magazin „The Atlantic Monthly“ unter der Schlagzeile „One War is Enough“: „Was glauben die Zivilisten denn, welche Art Krieg wir geführt haben? Wir haben kaltblütig Gefangene niedergemacht, Krankenhäuser vernichtet, Rettungsboote versenkt, Zivilisten getötet oder misshandelt, Verwundete umgebracht, Sterbende zusammen mit Toten verscharrt. Im Pazifik haben wir die Schädel unserer Feinde zerschlagen und sie abgekocht, um aus ihnen Tischgarnituren für unsere Bräute herzustellen. Wir haben aus Knochen der Feinde Brieföffner gefertigt. Wir haben unsere Phosphorbombenangriffe und unsere Morde an der Zivilbevölkerung mit dem Abwurf von Atombomben auf zwei nahezu unverteidigte Städte gekrönt und haben so einen gegenwärtig unbestrittenen Rekord in Massenmord aufgestellt. Als Sieger haben wir uns das Recht angemaßt, unsere Feinde für ihre Kriegsverbrechen vor Gericht zu stellen. Aber wir sollten realistisch genug sein einzugestehen, dass wir in einem Dutzend Anklagepunkten für schuldig erklärt würden, wenn man uns wegen Verletzung der Kriegsgesetze vor Gericht stellte.“ Quelle
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Wahrheit kann, für blind in Lüge Lebende, verwirrend wirken! ![]() |
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