Stirpes  

Go Back   Stirpes > Ethnic Forums > Germanische Gemeinschaft > Deutsche Gemeinschaft > Nachrichten & Neuigkeiten

Reply
 
Thread Tools Display Modes
  #1 (permalink)     Quote this post in a PM
Old Saturday, April 12th, 2008
Aptrgangr's Avatar
vae victis
 
Last Online: 1 Minute Ago 01:22
Join Date: Aug 2005
Location: Hessen
Posts: 1,848
Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.Aptrgangr 's wisdom is sought by the gods.
Default Millionärs-Clique finanziert Obamas Wahlkampf mit

Quote:
Millionärs-Clique finanziert Obamas Wahlkampf mit

Barack Obama verweist gerne stolz auf die Millionen Privatspender, die ihn mit kleinsten Summen unterstützen. Das wahre Rückgrat seines Wahlkampfes sind jedoch Top-Anwälte, Silicon-Valley-Unternehmer, Immobilienmagnaten und Investmentbanker. Das könnte zu Interessenkonflikten führen.

Von Marc Pitzke


Barack Obama würde derzeit gegen den Republikaner McCain knapp gewinnen. © dpa

Barack Obama liebt seine Grassroots-Fans. Kein Tag vergeht, ohne dass der Demokrat stolz auf die vielen privaten Kleinspender hinweist, die seinen Wahlkampf mit bescheidenen Zuweisungen via Internet finanzieren. So auch gestern: "Wir haben ein Modell geschaffen", sagte er in Indianapolis, "mit dem wir uns auf dem höchsten Niveau der Politik messen können, ohne auf die Interessen des großen Geldes angewiesen zu sein."
In der Tat stecken hinter den fast 250 Millionen Dollar, die Obama bisher eingetrieben hat, Millionen Einzelspender. Durchschnittliche Spendensumme: 96 Dollar. "Die Leute schicken fünf, zehn, 25, 100 Dollar", berichtet Wahlkampfchef David Axelrodt. Eine Lieblingsanekdote Obamas handelt von einer alten Dame, die ihm "eine Bankanweisung über 3,01 Dollar und einen Bibelvers" zukommen ließ.
Wovon Obama jedoch seltener redet, sind seine anderen, nicht minder aktiven Spender - die Vertreter besagten "großen Geldes", die mit dem gemeinen Volk, das er so gerne als seine Basis reklamiert, wenig zu tun haben.

So haben fast 30.000 der Obama-Finanziers die gesetzliche Spendenhöchstgrenze von 2300 Dollar pro Kopf bereits ausgeschöpft. Darunter findet sich eine Eliteclique aus 329 Bundlers - einflussreiche Großspender, die je mindestens 50.000 Dollar aus dem Freundes- und Bekanntenkreis "gebündelt" an Obama weitergereicht haben. 78 davon haben jeweils mehr als 200.000 Dollar für ihn organisiert.
Die Liste der Obama-Bundlers ist ein Who's Who politisch engagierter Millionäre, auch fünf Milliardäre sind dabei. Sie umfasst 79 Top-Anwälte, 16 Film- und Musikproduzenten, sechs Silicon-Valley-Unternehmer, 18 Immobilienmagnaten - sowie 61 Investmentbanker und Finanzhaie.
Es sind diese hochkarätigen Geldbeschaffer, die mit ihrer finanziellen Sammelwut das wahre Rückgrat der Obama-Maschine bilden.

Persönliche Betreuung für die Mega-Spender
Angeführt wird die Dollar-Clique von Obamas Finanzchefin Penny Pritzker: Die Industrie- und Hotelerbin (Hyatt) organisierte Anfang 2007 die erste große Fundraising-Gala für Obama, im Hyatt Regency in Chicago.
Hedgefondskönig Paul Tudor Jones II. - der seine Milliarden sonst zur Bekämpfung von Armut in New York und den Erhalt der bedrohten Everglades in Florida einsetzt - gab ebenfalls schon im Frühjahr vorigen Jahres auf seinem Anwesen in Connecticut einen Empfang für Obama, bei dem 500 Gäste in die Wahlkampfkasse zahlten.

Weitere Top-Spendenbeschaffer: Die Hollywood-Mogule Jeffrey Katzenberg (Dreamworks) und David Geffen, Musik-Impresario Antonio ("L.A.") Reid und der Stardiplomat Anthony Lake, von 1993 bis 1996 Sicherheitsberater unter Bill Clinton.
Andere Namen sind weniger bekannt, doch nicht minder finanzstark. Hedgefondsmilliardär Kenneth Griffin (Citadel Investment), der bisher Republikaner unterstützt hatte. Die Investmentbanker Mark Gilbert (Lehman Brothers), Louis Susman (Citigroup) und John Rogers (Ariel Capital Management). Die professionelle Fundraiserin Julianna Smoot, die den Spendenfluss für Obama koordiniert.

Obama bemüht sich, seine Mega-Spender persönlich zu pflegen. Als die Gaswerkbesitzerin Desiree Rogers aus Chicago im Januar in ihrer Wohnung ein Fundraising-Dinner gab, trug er als Ehrengast seine Botschaft gleich dreimal vor. Den Investmentmanager Gilbert rief er nach einem kurzen Treffen später noch einmal an, um sich für die Eile zu entschuldigen.
Im April vorigen Jahres schaffte Obama es, innerhalb von fünf Stunden in Manhattan drei private Fundraising-Dinner abzuklappern, die prominente Bundler für ihn gaben: Ken Lerer, Co-Gründer des Polit-Blogs "Huffington Post", Investor Steven Gluckstern und Banker George Hornig.
Solcher Einsatz für die Top-Geldgeber gehört seit langem zu US-Wahlkämpfen. Auch Hillary Clinton hat Bundlers. Bei ihr heißen sie Hillraiser - insgesamt 311 Top-Spender, die mindestens 100.000 Dollar zusammengetrommelt haben, darunter Lloyd Blankfein, Vorstandschef der Investmentbank Goldman Sachs, New Jerseys Gouverneur Jon Corzine und Bestseller-Autor John Grisham.

Obama läuft diesmal jedoch Gefahr, mit dem "Bundling"-System seinen Schwur vom "Wandel" zu verraten. "Ich bin in diesem Rennen", sagt er, "um den Konzernlobbyisten zu sagen, dass die Tage, da sie die Agenda in Washington bestimmen können, vorbei sind."

Zwar akzeptiert Obama deshalb ausdrücklich keinen Penny von professionellen Lobbyisten. Aber die Spenden der Top-Manager, für die die Lobbyisten arbeiten - die sind ihm nicht zu anrüchig.

Über die Bundlers hat Obama enge Finanzconnections zu vielen Großfirmen, wie er sie im Wahlkampf immer wieder angreift: Anwaltskanzleien (Skadden Arps, DLA Piper, Akin Gump), Wall-Street-Häuser (Goldman Sachs, Lehman Brothers, UBS, Credit Suisse), Private-Equity-Firmen (Blackstone, Carlyle), Telekommunikationskonzerne (Level 3), Pharmabetriebe (Iconic Therapeutics), Energieversorger (Milagro) - lauter potentiell konfliktträchtige Querverbindungen, die sich über die Online- Datenbank der Watchdog-Gruppe White House For Sale nachzeichnen lassen.

Goldman Sachs ist sowieso der spendabelste Großspender im Obama-Camp: Die Mitarbeiter der Investmentbank haben Akten der US-Wahlkommission FEC zufolge bisher 523.478 Dollar gespendet - mehr als die eines sonstigen Konzerns. Aber auch die anderen Investmentbanken lassen sich nicht lumpen: JPMorgan Chase (317.142 Dollar), Lehman Brothers (302.697 Dollar), Citigroup (301.146 Dollar), Morgan Stanley (225.976 Dollar).

Auch Hedgefonds-Manager spenden gern
Beträchtliche Summen kommen auch von Adressen mit den Postleitzahlen 06830, 06831 und 06836: Greenwich in Connecticut - die Hochburg der Hedgefonds. Hier sammelte Obama nach eigenen Angaben allein im März mehr als 68.000 Dollar. "Ganz Greenwich steht hinter Obama", sagte ein Fondsmanager der "Financial Times".
Manche Interessen der Bundler stehen in direktem Gegensatz zu Obamas Reden. Etwa der Kasinounternehmer Neil Bluhm, ein Bundler, der mehr als 200.000 Spendendollar für ihn gesammelt hat - obwohl Obama die "moralischen und sozialen Kosten des Glücksspiels" als "verheerend" kritisiert hat.

Mit dieser Zweigleisigkeit - nach außen der Vertreter des kleinen Mannes, intern der Nutznießer des Geldadels - macht sich Obama natürlich für Kritik angreifbar. Zumal er immer mehr von seinem ursprünglichen Versprechen abgeht, im Falle seiner Nominierung auf Spenden zu verzichten und seinen Wahlkampf mit streng beschränkten Steuergeldern zu finanzieren, wie es der (spendenarme) Republikaner John McCain angekündigt hat.

In der Tat setzt sich Obama mit seiner Abhängigkeit von so vielen Bundlers genau jener politischen Einflussnahme aus, die er selbst in seinen Reden immer anprangert - oder erweckt zumindest den Eindruck des Interessenkonflikts. So ist sein Bundler James Crown ein Vorstandsmitglied beim Rüstungskonzern General Dynamics, der vom Irak-Krieg profitiert und auf lukrative Aufträge des Kongresses hofft.

Bereits letztes Jahr bekam General Dynamics 1,3 Millionen Dollar für die Entwicklung einer neuen Waffentechnologie zugewiesen - dank des persönlichen Einsatzes des Kriegsgegners Obama. Das legte Obama neulich mit all den anderen von ihm als Senator veranlassten Earmarks offen - Zweckbindungen bestimmter Gelder, die ein Abgeordneter ausgewählten Nutznießern zuschanzt.
Wie hier eine Hand die andere waschen kann, das bewies schon George W. Bush. Der hatte das Bundlers-System perfektioniert und für seine Wahlkämpfe in 2000 und 2004 Elitespendergruppen namens Pioneers (mehr als 100.000 Dollar) und "Rangers" (mehr als 200.000 Dollar) gegründet.
Gut die Hälfte der Pioneers wurde nach Recherchen des Watchdog-Gruppe Texans for Public Justice anschließend mit Regierungsjobs belohnt. Zwei Dutzend wurden zu Botschaftern ernannt.
WEB.DE - Millionärs-Clique finanziert Obamas Wahlkampf mit (12.04.2008)


Ich habe schon von Anfang an gesagt dass er der Vorzeigeneger der Plutokraten ist...
__________________
Aptrgangr sagt:
I am republican anyway
Lutiferre sagt:
me too, but thats mostly because i am against monarchy





„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
(Theodor Körner 1791-1813)
Reply With Quote
  #2 (permalink)     Quote this post in a PM
Old Saturday, April 12th, 2008
Senior Moderator
 
Join Date: Jan 2007
Posts: 8,200
Marcus Marulus is a deity.Marcus Marulus is a deity.Marcus Marulus is a deity.Marcus Marulus is a deity.Marcus Marulus is a deity.Marcus Marulus is a deity.Marcus Marulus is a deity.Marcus Marulus is a deity.Marcus Marulus is a deity.Marcus Marulus is a deity.Marcus Marulus is a deity.
Default Re: Millionärs-Clique finanziert Obamas Wahlkampf mit

Sie sind alle so, ich meine, die einzige Ausnahme von dieser Regel war Ron Paul.
Reply With Quote
Reply

Bookmarks


Currently Active Users Viewing This Thread: 1 (0 members and 1 guests)
 
Thread Tools
Display Modes

Posting Rules
You may not post new threads
You may not post replies
You may not post attachments
You may not edit your posts

BB code is On
Smilies are On
[IMG] code is On
HTML code is Off
Trackbacks are Off
Pingbacks are Off
Refbacks are Off

Similar Threads
Thread Thread Starter Forum Replies Last Post
Finis Germaniae? Aptrgangr Politische Diskussionen 0 Monday, October 29th, 2007 06:59
Zur Logik des bundesdeutschen Antizionismus Aptrgangr Politische Diskussionen 0 Friday, June 15th, 2007 15:31
Der deutsche Ritterorden BlutundSchweiß Geschichte, Kunst & Kultur 1 Monday, May 16th, 2005 15:48
PGP - Email verschlüsseln Naturgewalten Plauderecke 8 Wednesday, April 27th, 2005 08:21
Du und deine Volksgenossen OTO Geschichte, Kunst & Kultur 0 Thursday, April 21st, 2005 10:15

Locations of visitors to this page

All times are GMT. The time now is 01:23.

Page generated in 0.3317659 seconds with 15 queries.


Powered by vBulletin® Version 3.7.0
Copyright ©2000 - 2008, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimization by vBSEO 3.1.0