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Die Herren vom Schwarzen Stein
Die schon bekannten Templer und deren Orden waren im Innersten aufgespalten. Es existierten verschiedene Sektionen, also eine Art Orden im Orden. Im weitesten Sinne vielleicht vergleichbar mit der katholischen Kirche und deren Abzweiger. Einer dieser Sektionen waren Die Herren vom Schwarzen Stein. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts vereinte der Templer-Komtur Hubertus Koch den Kult der Schwarzen Sonne mit dem Isais-Kult und gründete die Templer Sektion Die Herren vom Schwarzen Stein, die sich bald vom Templer-Orden lossagte. Koch hatte Dokumente und anderes über die Schwarze Sonne im Tausch von islamischen Kaufleuten erworben. Beide Kulte waren in Babylonien und Assyrien verbreitet und gelangten von dort nach Ägypten.Friedrich Barbarossa brachte erstmals ein Amulett mit der »Schwarzen Sonne« nach Europa, wo die Kenntnis der Schwarzen Sonne aus germanischer Zeit fast verschwunden war. Was ist nun die schwarze Sonne ? Es gibt Vermutungen, dass der Begriff schwarze Sonne auf die russische Okkultistin und Begründerin der Theosophie Helena Blavatsky zurückgeht, die in ihrem Werk "Die Geheimlehre" von einer Zentralsonne spricht. Wahrscheinlich ist der Begriff aber sehr viel älter. Im Mythos und in der Esoterik stellt die "Schwarze Sonne" häufig den Gegenspieler der Sonne dar, sie ist also Symbol eines Gegenspielers, eines Gegenentwurfs, ja sogar einer Gegenwelt. Sozusagen das Bi-polare das man überall vorfinden kann. Als Gegenbild zur lichten Sonne des Himmels strahlt die Schwarze Sonne im Innern der Erde, im Innern der Sonne oder im Innern des Menschen selbst. Babylonisch: „Hoch im Norden liegt ein Berg namens Mitternacht, in dem brennt ein Feuer, die Schwarze Sonne, die in das Innere des Menschen brennt.” Die Gnostiker wussten um einen Zwillingsbruder des Apollon (bzw. des Sonnengottes Helios), die Schwarze Sonne Sol Niger, der König der Unterwelt ist. Symbolisiert wird die Schwarze Sonne als Sonnenrad mit geknickten Strahlen. Die Schwarze Sonne ist gemäß der Lehre der DHvSS die große Zentralsonne unserer Milchstraße; Ihre Strahlung bestimmt die Weltenzeitalter. Die Göttin Isais ist demnach die Hüterin des Wissens um die Schwarze Sonne. Warum sich die DHvSS nun ihren sonderbaren Namen gab, scheint offensichtlich zu sein, es geht auch um einen schwarzen geheimnisvollen Stein. Laut der Legende haben Die Herren vom Schwarzen Stein einige Gegenstände von Göttin Isais erhalten, darunter den Schwarzen Stein selbst, der den Völkern Mitteleuropas die Macht des Neuen Aeons geben soll, sowie den Spiegel der Ischtar bzw. Inanna als Verbindung zur feinstofflichen Welt. Der Schwarze Stein soll das Gegenstück der Schwarzen Sonne sein und wie sie ein strahlungswirksamer Gegenstand, der in Verbindung mit der Schwarzen Sonne wohl äußerst machtvoll ist. Der Wirkungskreis der Komturei der Herren vom Schwarzen Stein war hauptsächlich Südbayern, Salzburg und Oberösterreich. Niederlassungen befanden sich in Ulm, in Rosenheim, Linz und Klosterneuburg. Weiterhin soll es eine Zweigstelle in Venedig gegeben haben. Die Komturei der DHvSS lag am Untersberg bei Salzburg. Genau dort soll Koch und seinen Getreuen die Göttin Isais erschienen sein, um die Gegenstände und das Wissen zu überreichen. Heute befindet sich an dieser Stelle eine Scheune. DHvSS sind wie gesagt die geheimwissenschaftliche Sektion des Templer-Untergrundes und hatten nie mehr als einige hundert Mitglieder. Der Orden der Herren vom Schwarzen Stein soll wohl noch bis zum heutigen Tag bestehen. Quelle
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