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Ende des Zweiten Weltkriegs
Sonntag, 11. Februar 1945 Die Jalta-Konferenz über die Neuordnung Europas und die Koordinierung der letzten Kriegsphase gegen Hitler-Deutschland endet. Montag, 12. Februar 1945 Britische und kanadische Einheiten überschreiten die niederländisch-deutsche Grenze bei Kleve und dringen in die Stadt ein. Frauen und Mädchen werden zum Hilfsdienst im "Volkssturm" aufgerufen. Die schmalen Lebensmittelrationen für Zivilisten in Deutschland werden um rund elf Prozent gekürzt. Adolf Hitler befiehlt die Verteidigung der deutschen Städte unter Androhung der Todesstrafe für Kommandanten, die sich widersetzen. In Posen beschränkt sich der deutsche Widerstand nur noch auf die Zitadelle der Stadt oberhalb des Warthe-Flusses. Dienstag, 13. Februar 1945 Die alliierte Luftflotte greift mit Spreng- und Brandbomben die mit Flüchtlingen überfüllte Barockstadt Dresden an. Die Zahl der Toten wird nach Kriegsende auf mindestens 35. 000 geschätzt. Mittwoch, 14. Februar 1945 Wieder fliegen die Alliierten Luftangriffe auf Dresden. Für die Ostfront ordnet der zuständige Oberbefehlshaber, SS-Führer Heinrich Himmler, härtesten militärischen Widerstand an. Donnerstag, 15. Februar 1945 Die Festung Breslau wird von den Sowjets eingeschlossen - in der Hauptstadt Schlesiens befinden sich noch rund 200.000 Zivilisten und fast 60.000 Mann der Streitkräfte und des Volkssturms. Eine 77 Tage lange Belagerung beginnt. Die Nazi-Führung verfügt die Einrichtung von Standgerichten in den vom Feind bedrohten Gebieten. Die Tribunale verhängen Todesstrafen. Freitag, 16. Februar 1945 Die Schweiz sperrt alle deutschen Guthaben. Samstag, 17. Februar 1945 Beginn der alliierten Luftoperationen zur Zerschlagung des Eisenbahnnetzes in Deutschland (bis 26. Februar). Montag, 19. Februar 1945 Deutsche Truppen erkämpfen wieder eine Landverbindung zwischen Königsberg und Pillau (besteht bis 6. April). SS-Chef Himmler nimmt heimlich Kontakt mit dem schwedischen Grafen Folke Bernadotte auf und bietet erfolglos Gespräche über einen Waffenstillstand mit den Westmächten an. Dienstag, 20. Februar 1945 In der Schlacht um den von Deutschen gehaltenen Brückenkopf Kurland in Lettland beginnt die 1. Baltische Front der Roten Armee eine Offensive. Sie scheitert bis 28. Februar. Mittwoch, 21. Februar 1945 Der Kommandant der von sowjetischen Truppen belagerten Stadt Posen meldet nach Berlin, dass die Verteidiger auf ein Gebiet von zwei mal zwei Kilometer zusammengedrängt sind. Donnerstag, 22. Februar 1945 3.500 alliierte Flugzeuge zerstören in 9.000 Einsätzen weitgehend das deutsche Verkehrsnetz. US-Truppen überschreiten die Saar. Freitag, 23. Februar 1945 Posen in Westpreußen wird von den Sowjets nach vier Wochen Belagerung erobert. Das Alliierte Hauptquartier gibt bekannt, dass das Großherzogtum Luxemburg völlig von deutschen Truppen befreit ist. Samstag, 24. Februar 1945 In einer in München verlesenen Erklärung zum 25. Jahrestag der Gründung der NSDAP lässt Hitler mitteilen, dass "noch in diesem Jahr eine geschichtliche Wende eintritt" und Deutschland siegen werde. Sonntag, 25. Februar 1945 Sowjetische Einheiten dringen in den Süden der seit zehn Tagen völlig eingeschlossenen Stadt Breslau vor, die von ihren deutschen Verteidigern noch bis Kriegsende gehalten wird. Montag, 26. Februar 1945 1112 US-Flugzeuge fliegen den bislang schwersten Tagesangriff auf Berlin und laden fast 2900 Tonnen Bomben ab. Die Rote Armee bricht in Hinterpommern bis zur Ostsee durch. Dienstag, 27. Februar 1945 Rumäniens König Michael I. ernennt auf sowjetischen Druck eine kommunistisch dominierte Regierung. Mittwoch, 28. Februar 1945 Propagandaminister Joseph Goebbels fordert in einer Radio-Ansprache die Deutschen zum Durchhalten im Krieg auf: "Wir wollen lieber sterben als kapitulieren." Donnerstag, 1. März Die Versorgungslage im "Dritten Reich" wird immer katastrophaler. Im Februar werden nur noch sieben Millionen Tonnen Steinkohle produziert, ein Drittel der Menge vom Juni 1944. Freitag, 2. März Neuer schwerer Luftangriff der Alliierten auf Dresden. Samstag, 3. März Die deutsche Luftwaffe fliegt nach längerer Pause wieder einen Bombenangriff gegen England. US-Flugzeuge bombardieren bei ihren Angriffen auf Ziele in Deutschland versehentlich Zürich und Basel. Sonntag, 4. März Sowjetische Panzer erreichen bei Kolberg die Ostsee-Küste. Fast 1,3 Millionen Menschen sind in Hinterpommern abgeschnitten und auf der Flucht nach Danzig. Montag, 5. März In Deutschland wird der Jahrgang 1929 zum Wehrdienst einberufen und nach kurzer Grundausbildung an die Fronten geschickt. Die zur Festung erklärte Stadt Graudenz, seit 18. Februar eingekesselt, kapituliert. Dienstag, 6. März Letzte deutsche Offensive mit Panzern in Ungarn nördlich des Plattensees zur Rettung der Erdölfelder von Nagy Kanisza; der Angriff bricht am 15. März zusammen. Mittwoch, 7. März US-Truppen erobern die Brücke von Remagen, den letzten intakten Übergang über den Rhein und bilden einen Brückenkopf. Das schwer zerstörte Köln wird von der US-Armee besetzt. Donnerstag, 8. März Hitler verfügt Sippenhaft bei der Kapitulation von Soldaten. Die Verteidiger der Marienburg in Ostpreußen erhalten den Befehl zum Rückzug. Die Burg war 1410 letzter Stützpunkt des Deutschen Ordens. Die Rote Armee erreicht Stettin. Die US-Armee erobert Bonn. Freitag, 9. März Die Schweiz stellt auf Drängen der USA die Energielieferungen und den Rohstoff-Transit nach Deutschland ein. In Berlin wird der "Grundsatzbefehl" zur Verteidigung der deutschen Hauptstadt "bis zum letzten Mann und bis zur letzten Patrone" herausgegeben. Samstag, 10. März Generalfeldmarschall Albert Kesselring wird neuer Oberbefehlshaber an der Westfront an Stelle von Rundstedt. Sonntag 11. März Deutsche Truppen eröffnen einen erfolgreichen Gegenangriff auf die Stadt Striegau in Niederschlesien, die seit 10. Februar von der Roten Armee besetzt ist. Die Soldaten finden die Leichen von 148 Einwohnern, fast ausschließlich vergewaltigte Frauen und Mädchen. Montag, 12. März Alliierte Luftflotten greifen Wien mit 747 Flugzeugen an und werfen 1667 Tonnen Bomben ab, dabei werden bedeutende Bauwerke wie der Stephansdom, die Staatsoper und die Hofreitschule schwer beschädigt. Anne Frank kommt im KZ Bergen-Belsen ums Leben; der 12. März gilt als wahrscheinliches Todesdatum, genaue Belege gibt es nicht. Dienstag, 13. März Die deutsche Luftwaffe versucht vergeblich die von US-Truppen sechs Tage zuvor eroberte Rheinbrücke bei Remagen mit düsengetriebenen Jagdbombern zu zerstören; es werden auch elf V-2-Waffen abgefeuert. Dies ist der erste taktische Einsatz von Raketen in der Kriegsgeschichte. Die Sowjets melden die Eroberung der "Festung" Küstrin rund 80 Kilometer vor Berlin. Königsberg in Ostpreußen wird von seinen Verbindungen nach Südwesten abgeschnitten. Mittwoch, 14. März Versuch des deutschen Außenministers Joachim von Ribbentrop, über Schweden einen Friedenskontakt mit den Westmächten aufzunehmen. Die Briten setzen bei Luftangriff auf Bahnanlagen bei Bielefeld erstmals die zehn Tonnen schwere Präzisionsbombe "Grand Slam" ein, die unterirdische Schockwellen erzeugt und auch als "Erdbebenbombe" bekannt wird. Donnerstag, 15. März US-Luftangriff auf das Hauptquartier des Oberkommandos des deutschen Heeres bei Zossen südlich von Berlin. Freitag, 16. März Die Rote Armee beginnt ihren Großangriff auf deutsche Truppen in Ungarn und durchbricht am 25. März die deutsche Front. Samstag, 17. März Die von den Alliierten gehaltene Rheinbrücke von Remagen stürzt wegen Überlastung ein. Sonntag, 18. März Kolberg wird nach 14 Tagen Belagerung von Sowjettruppen erobert. Der Tagesbericht der deutschen Wehrmacht verschweigt den Fall der Stadt, die in ihrer Geschichte fünf Belagerungen überstanden hat und von den Nazis als Symbol des Widerstandes hochstilisiert worden war. Montag, 19. März Hitler erlässt den berüchtigten "Nero-Befehl": Deutsche Truppen sollen beim Rückzug alle für den Feind nutzbaren Industrie- und Versorgungseinrichtungen zerstören. Die Ausführung wird aber von Nazi-Funktionären und Offizieren unterlaufen. Geheimverhandlungen in der Schweiz zwischen den Alliierten und dem deutschen General Karl Wolf über die Kapitulation der Streitkräfte an der Italienfront bleiben ohne konkretes Ergebnis. Dienstag, 20. März Schwerer Luftangriff auf Hamburg. Jugoslawische Tito-Partisanen beginnen in Dalmatien Angriffe in großem Rahmen auf deutsche Truppen. Mittwoch, 21. März Das Alliierte Hauptquartier erklärt den deutschen Widerstand westlich des Rheins und südlich der Mosel für zusammengebrochen. Donnerstag, 22. März Generaloberst Gotthard Heinrici löst SS-Führer Heinrich Himmler als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Weichsel ab. Freitag, 23. März Alliierte Offensive über den Rhein beginnt. Einheiten der Roten Armee misslingt nach sechstägiger Schlacht der Durchbruch durch die deutsche Front am Kurland-Brückenkopf. Samstag, 24. März Der massive britische Vorstoß bei Wesel schneidet die deutschen Truppen in der "Festung Holland" ab. Sonntag, 25. März Das deutsche Schiff "Ubena" verlässt als letzter Transporter mit 4000 Menschen Danzig. General Montgomery erlässt ein Fraternisierungsverbot für die britischen Truppen mit den Deutschen in den besetzten Gebieten. Montag, 26. März Schlussoffensive auf Gdingen, während die Stadt evakuiert wird. Dienstag, 27. März Letzter V-2-Angriff auf London. Argentinien erklärt als letztes Land dem Deutschen Reich den Krieg. Neutral sind nur noch die Schweiz, Schweden, Irland, Portugal, Spanien, Island und Afghanistan. Mittwoch, 28. März Die Rote Armee erobert nach heftigen Kämpfen Gdingen. Heinz Guderian wird als Generalstabschef des Heeres durch General Hans Krebs ersetzt. Donnerstag 29. März Die Rote Armee überschreitet die Grenze Österreichs und besetzt das Burgenland. Hitler erklärt das Ruhrgebiet zur "Festung" und fordert die Verteidigung "bis zum letzten Mann". Karfreitag, 30. März Sowjets erobern die schwer verwüstete Stadt Danzig. Samstag, 31. März Der alliierte Oberbefehlshaber General Eisenhower befiehlt nach Absprache mit Moskau den britischen Truppen, den Vormarsch auf Berlin zu stoppen. Ostersonntag, 1. April Alliierte Truppen schließen die deutsche Heeresgruppe B mit 340.000 Mann in einem Kessel von rund 125 Kilometern Durchmesser im Gebiet zwischen Ruhr, Rhein und Sieg ein. Ostermontag, 2. April Wien wird vom Nazi-Gauleiter Baldur von Schirach zum Verteidigungsgebiet gegen die Sowjettruppen erklärt. Dienstag, 3. April Luftangriff auf den Hafen von Kiel - der Schwere Kreuzer "Admiral Hipper" wird versenkt. SS-Führer Heinrich Himmler gibt den berüchtigten "Flaggenbefehl", der die Deutschen zum Widerstand und Durchhalten um jeden Preis verpflichtet. Darin heißt es unter anderem: "Aus einem Haus, aus dem eine weiße Fahne erscheint, sind alle männlichen Personen zu erschießen." Mittwoch, 4. April Karlsruhe wird von der 1. französischen Armee eingenommen. Sowjets besetzen die slowakische Hauptstadt Bratislava. Die Rote Armee gibt die endgültige Befreiung Ungarns bekannt; alle deutschen Truppen haben sich zurückgezogen. Donnerstag, 5. April Die Sowjets erreichen die südliche Stadtgrenze von Wien. Die Schlacht endet am 13. April mit der Eroberung Wiens durch die Rote Armee. Freitag, 6. April Königsberg wird vollständig von sowjetischen Verbänden eingeschlossen. Samstag, 7. April Hitler befiehlt den deutschen Truppen in der "Festung Holland" das Durchhalten. Sonntag, 8. April Die SS evakuiert das Konzentrationslager Buchenwald und transportiert die Häftlinge in das KZ Flossenburg. Magdeburg wird von US-Truppen eingenommen. Montag, 9. April Das fast völlig zerstörte Königsberg kapituliert vor der sowjetischen Übermacht, die drei Armeen mit mehr als 500 Panzern und 5000 Geschützen einsetzt; Festungskommandant General Otto Lasch wird auf Betreiben Hitlers wegen "Feigheit vor dem Feind" in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Bei einem alliierten Luftangriff auf den Hafen von Kiel wird der als Flüchtlingstransporter eingesetzte Schwere Kreuzer "Admiral Scheer" getroffen und kentert. Dienstag, 10. April US-Truppen besetzen Essen und Hannover. Schwerer US-Luftangriff auf Leipzig. Mittwoch, 11. April US-Truppen befreien das KZ Buchenwald bei Weimar. Donnerstag, 12. April US-Präsident Franklin D. Roosevelts stirbt überraschend. Sein Nachfolger wird Vizepräsident Harry S. Truman. Einheiten der 9. US-Armee erobern Duisburg. Die Nazi-Führung befiehlt den Kampfkommandanten der deutschen Städte die Verteidigung bis zuletzt und droht im Falle von Zuwiderhandlung mit der Todesstrafe. Freitag, 13. April Wien wird nach tagelangen Straßenkämpfen von der Roten Armee erobert. Samstag, 14. April Die noch im Ruhrgebiet eingekesselten 325.000 deutschen Soldaten werden gespalten in einen Ostkessel (hielt sich bis 16. April) und einen Westkessel (hielt sich bis 17. April). Sonntag, 15. April Britische Truppen befreien das KZ Bergen-Belsen. Die US-Armee fordert den deutschen Generalfeldmarschall Model mit einem Appell an die Offiziersehre zur Übergabe des Ruhrkessels auf: "Die deutschen Städte, die Sie damit retten, sind unersetzlich für die Wohlfahrt Ihres Volkes." Model lehnt kategorisch ab. Montag, 16. April Die Rote Armee setzt an der Oder mit zwei Heeresgruppen zur Eroberung von Berlin an. Die deutschen Verteidigungslinien werden durchbrochen; nur an den Seelower Höhen westlich von Küstrin leistet die deutsche Heeresgruppe Weichsel noch drei Tage erbitterten Widerstand. Der Transporter "Goya" wird in der Ostsee von einem sowjetischen U-Boot torpediert; von mehr als 6.200 Menschen werden nur etwas mehr als 160 gerettet. Kapitulation der deutschen Truppen im östlichen Teil des rheinisch-westfälischen Industriegebietes (Ruhrkessel). Dienstag, 17. April Reste der deutschen Truppen im Ruhrgebiet ergeben sich der 9. US-Armee. An zwei Tagen gehen insgesamt 325.000 Soldaten in Gefangenschaft. Ihr Oberbefehlshaber Model begeht Selbstmord. Mittwoch, 18. April Die Amerikaner überschreiten die Grenze zur Tschechoslowakei und rücken auf Pilsen und Budweis vor. Donnerstag, 19. April Leipzig wird von US-Truppen besetzt, britischen Einheiten nehmen Lauenburg ein. Der deutsche Wehrmachtsbericht gibt bekannt: "Der Kampf an Rhein und Ruhr ist beendet." Freitag, 20. April Berlin liegt an Hitlers 56. Geburtstag erstmals in Reichweite der sowjetischen Artillerie. Am Unterlauf der Oder beginnt die Rote Armee mit der Offensive zur Eroberung Norddeutschlands. Deutsche Truppen in den Niederlanden sprengen Deiche an der Zuidersee, wodurch 200 Quadratkilometer Land überflutet und mehr als 20.000 Menschen obdachlos werden. Nürnberg wird von US-Truppen besetzt; in der "Stadt der Reichsparteitage" des Hitler-Regimes beginnen noch im selben Jahr die Kriegsverbrecherprozesse (20. November). Samstag, 21. April In Berlin gibt Propagandaminister Goebbels seine letzte Pressekonferenz und stellt dabei zynisch fest: Das deutsche Volk habe das Schicksal verdient, das es jetzt erwarte. Sonntag, 22. April Sowjetische Truppen erreichen den nördlichen Stadtrand von Berlin. An der Ostfront drückt eine Übermacht von rund 2,5 Millionen Soldaten in drei Heeresgruppen gegen die deutschen Verteidiger, deren Stärke auf etwas mehr als eine Million geschätzt wird. Montag, 23. April Hitler enthebt Hermann Göring aller Ämter, nachdem dieser von Berchtesgaden aus die politische Führung hatte übernehmen wollen. Dienstag, 24. April Die Nazi-Parteizeitung "Völkischer Beobachter" erscheint zum letzten Mal und meldet: "Berlin kämpft unter Befehl des Führers." Himmler lässt durch den schwedischen Grafen Folke Bernadotte den westlichen Alliierten das Angebot einer teilweisen Kapitulation übermitteln, das abgelehnt wird. Mittwoch, 25. April Berlin wird von der Roten Armee völlig eingeschlossen. Die sowjetische Luftwaffe fliegt Angriffe mit fast 1.500 Flugzeugen. Treffen von US-Soldaten und Rotarmisten an der Elbe bei Torgau. Deutschland ist damit auf einer Nord-Süd-Achse militärisch zerschnitten. Die britische Luftwaffe zerstört bei einem Bombenangriff Hitlers "Berghof" auf dem Obersalzberg. Donnerstag, 26. April Stettin und Brünn werden von der Roten Armee erobert. Freitag, 27. April Österreichische Politiker proklamieren die Zweite Republik und bilden eine Provisorische Regierung. Samstag, 28. April Östlich von Berlin trifft ein Vorauskommando der Kommunistischen Partei Deutschlands aus sowjetischem Exil unter Führung von Walter Ulbricht ein. Im Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht wird notiert: "Der innere Verteidigungsring um Berlin ist durchbrochen. Der Kampf um den Stadtkern hat begonnen." Mussolini wird in Italien von Partisanen ohne Verfahren hingerichtet. Sonntag, 29. April Hitler macht sein politisches Testament und heiratet im so genannten Führerbunker in Berlin Eva Braun. Im Kriegstagebuch der Nazi-Führung heißt es: "Der Häuserkampf in dem Stadtkern von Berlin tobt Tag und Nacht..." Unterzeichnung der Kapitulation der deutschen Streitkräfte an der Italienfront. Sie tritt am 2. Mai in Kraft. Montag, 30. April Adolf Hitler begeht im Führerbunker Selbstmord; Reichspräsident wird Großadmiral Karl Dönitz. Auf der Ruine des Reichstagsgebäudes hissen Sowjetsoldaten die Rote Fahne als Symbol des Sieges. München wird von US-Truppen besetzt. Dienstag, 1. Mai Goebbels begeht mit seiner Familie im Führerbunker in Berlin Selbstmord. Dönitz gibt seine Ernennung zum Reichspräsidenten bekannt. In der Nähe von Wismar treffen britische und sowjetische Einheiten auf ihrem Vormarsch zusammen. Mittwoch, 2. Mai Die Verteidiger von Berlin kapitulieren. Donnerstag, 3. Mai Britische Truppen besetzen Hamburg, nachdem Gauleiter Karl Kaufmann den deutschen Verteidigern die kampflose Übergabe befohlen hatte. Freitag, 4. Mai Deutsche Truppen in Nordwestdeutschland, in Dänemark und den Niederlanden kapitulieren im Hauptquartier des britischen Oberbefehlshabers Feldmarschall Montgomery in der Lüneburger Heide. Die Waffenruhe tritt am 5. Mai um acht Uhr in Kraft. Samstag, 5. Mai Der neu ernannte Außenminister Ludwig Graf Schwerin von Krosigk bildet in Flensburg die Geschäftsführende deutsche Reichsregierung. Tschechische Widerstandsgruppen erheben sich in Prag gegen die deutsche Besatzung, um durch Selbstbefreiung den sowjetischen Truppen zuvorzukommen. Die Rote Armee besetzt die Stadt am 9. Mai. Das KZ Mauthausen bei Linz in Österreich wird von US-Truppen befreit; am selben Tag erobern die Alliierten auch Linz. Die britische Armee besetzt den Kriegshafen Kiel. Sonntag, 6. Mai Die seit 15. Februar belagerte "Festung" Breslau kapituliert; die Stadt ist zu 70 Prozent zerstört. Sowjetische Schlussoffensive gegen die deutschen Verbände im Protektorat Böhmen und Mähren. Montag, 7. Mai General Jodl, der strategische Berater Hitlers, unterzeichnet um 2.14 Uhr bei den westlichen Alliierten in Reims die bedingungslose Kapitulation der deutschen Streitkräfte. Dienstag, 8. Mai Sowjettruppen befreien das KZ Theresienstadt nördlich von Prag. Im Hauptquartier der Roten Armee in Berlin-Karlshorst setzen drei deutsche Befehlshaber im Oberkommando der Wehrmacht ihre Unterschrift unter die Kapitulationsurkunde; die Deutschen stellen die Kampfhandlungen um 23.01 Uhr MEZ ein. Mittwoch, 9. Mai In Europa ist der Zweite Weltkrieg nach 2077 Tagen zu Ende. Quelle: http://www2.onnachrichten.t-online.d...8/3402180.html Erstmals für mich tauchen im Zusammenhang (Russen und Vergewaltigungen) auf (von mir im Zitat rot markiert). Eine solche detaillierte Übersicht fehlte mir bisher. |
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Trotz der Faktenfülle merkt man schnell welches Kind die Zusammenstellung ist.
Zum einen fehlen zum einen Zusammenhänge: Oberbefehlshaber der Ostfront SS-Führer Heinrich Himmler? Hier sollte man ganz zweifelsohne klären wie es zu einer militärischen Abteilung unter dem RFSS kommen konnte: Es war ein geschicktes Spiel Bormanns den RFSS aus der Umgebung des Führers zu lotsen, für Himmler ging gleichzeitig der Traum des Feldherrns in Erfüllung. (Und jeder wusste um die Erfolgschancen dieser fatalen Besetzung) Zum anderen erwecken Halbwahrheiten falsche Bilder: "SS-Chef Himmler nimmt heimlich Kontakt mit dem schwedischen Grafen Folke Bernadotte auf und bietet erfolglos Gespräche über einen Waffenstillstand mit den Westmächten an." Die Gespräche mit Bernadotte kamen nur durch das kontinuierliche Betreiben Schellenbergs zustande, der sogar die Beseitigung Hitlers verlangte, was Himmler ebenso wie das Auflösen der NSDAP (Bedingung von Bernadotte um mit Eisenhower Kontakt aufzunehmen) ablehnte. Das genaue Aufzuzeigen würden jetzt den Rahmen sprengen... Gespickt mit Apellen zum Anregen des des deutschen Schuldbewußtseins: "Anne Frank kommt im KZ Bergen-Belsen ums Leben; der 12. März gilt als wahrscheinliches Todesdatum, genaue Belege gibt es nicht." Och das ist ja dramatisch, da hole ich gleich mal die Tagebücher von ihr raus! Nur welche Ausgabe? „...Die Wahrheit, die ganze Wahrheit“ (Das Tagebuch der Anne F. 1955) „...erstmals eine vollständige und getreue Wiedergabe...“ (Die Tagebücher der Anne Frank 1988) „..die endgültige deutsche Fassung...“ (Anne Frank Tagebuch 1991) Kommentar überflüssig. Mir fehlen in der Auflistung übrigens die Kriegserklärungen gegen Deutschland, gerade hier sieht man nämlich vorzüglich wer 1945 noch ein Stück vom Kuchen abhaben wollte... |
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Quote:
Der Vollständigkeit halber noch die Kriegserklärung. http://www.vbdr.de/politik/kriegs-e.htm http://www.hagdise.de/forum/kriegser.htm |
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