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Dugin on America, Old Europe & Islam
Writing in “Argumenty i fakty,” No.1, Eurasia party leader Aleksandr Dugin said that in 2005 U.S.-Russian relations will become more tense because the two countries “have strictly opposing geopolitical interests.” Dugin, who is known for his anti-American sentiments, said he believes that the United States is seeking global hegemony, while Russia is striving to restore its status as a world power. To this end, Moscow is attempting to reinforce its influence in the CIS and actively cooperate with Asian states. “This [political course] cannot end any other way but in direct conflict with the United States,” Dugin wrote. Because Russia is unable to solve its problems – including economic ones – alone, it will look for alliances with practically all countries, but especially with those that oppose the United States, Dugin concluded. Russia will develop its relations with the countries of “old Europe,” such as Germany, France, and Spain, “which will passively help Russia,” Dugin wrote in “Argumenty i fakty,” No.1. “Germany and France, which realize their vital dependence on Russian [natural] resources, will look to approach Russia behind the scenes,” he added. Russia will also develop its ties with China, especially if it manages to reach agreement on controlling the migration of Chinese to Eastern Siberia. As for Japan, it is very profitable for Tokyo to look for rapprochement with Moscow, regardless of a solution to the Kurile Islands problem, Dugin wrote. Dugin also wrote in “Argumenty i fakty,” No.1, that in 2005 Russia will begin a rapprochement with some Muslim states. Such countries as Syria, Iran, and even Saudi Arabia will resist the U.S. “Broader Middle East and North Africa” initiative and will seek support against it everywhere, but primarily in Russia, Dugin wrote. Finally, in 2005 Russia may revive its relations with old Soviet clients in Southeast Asia and Latin America, such as Vietnam and Cuba. “In 2005 there will be a new round of the ‘Great Game’ between Eurasia and the Atlantic region,” Dugin concludes. Observers noted that although Dugin often expresses extremist views, his article in “Argumenty i fakty” is notable as it is a popular mainstream weekly with a circulation of 3 million. –RFE/RL, Jan 6, 2005 |
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interview with a member of the Eurasian Movement Claudio Mutti, also member of the italian islamic community and famous thinker of the rightwing radicalism
interview with Claudio Mutti in German on "Junge Forum" mit Prof. Claudio Mutti, “Junges Forum” n. 3 In Italien wie auch in anderen europäischen Ländern entwickelt sich eine Zusammenarbeit von Vertretern der rechten Szene mit islamischen Kräften. In Deutschland steht ein großer Teil der Rechten dem Islam eher kritisch bis ablehnend gegenüber. Welche Gründe sind hierfür maßgeblich? Mutti: In Italien nennen wir jenen Flügel der kollaborationistischen politischen Klasse "rechts" (destra), der in US-Präsident Bush seinen gegenwärtigen Führer sieht, während der "linke" derselben politischen Klasse (die gestern noch in Clintons Diensten stand) darauf wartet, daß Kerry ihr künftiger Führer wird. Bei den extremen Rechten (das sind die Neofaschisten und die sogenannten Rechtsradikalen) ist der Fall anders gelagert und ebenso wirr wie widersprüchlich. In einem gewissen Bereich dieses formlosen Nebels hat immer eine explizit proislamische Einstellung vorgeherrscht, deren Wurzeln in diesen Faktoren gesucht werden muß: 1.) in der historischen Solidarität von Faschismus sowie Nationalsozialismus mit muslimischen Völkern, 2.) in der Darstellung des Islam, wie sie von traditionalen Denkern, in erster Linie von Julius Evola, vorgegeben wurde, 3.) in dem Auftauchen des Islam in den späten 1970er Jahren als eine spirituelle und politische Kraft im Kampf "gegen unsere eigenen Feinde". Wir bemerken jedoch innerhalb dieses Nebels eine charakteristische Schizophrenie, die darin besteht, daß eine proislamische (oder proarabische) Haltung in bezug auf Palästina und den Irak eingenommen wird und eine antiislamische (oder antiarabische) Haltung in bezug auf Italien, wo der Immigrantenzustrom als "islamische Invasion" betrachtet wird, und zwar aufgrund einer Wahrnehmung, die eher eine irrationale und emotionale als eine objektive und realistische ist. Diese Schizophrenie setzt die extreme Rechte und die radikale Rechte natürlich der Gefahr aus, ein objektiver Verbündeter der etablierten Rechten zu werden, die antieuropäisch, proamerikanisch und prozionistisch ist. ? Die sogenannte multikulturelle Gesellschaft stellt ohne Zweifel eine Gefahr für Europa dar. Welche Rolle könnte oder sollte Ihrer Meinung nach der Islam in Europa spielen, und wie läßt sich hierbei die Gefahr eines "Schmelztiegels" à la USA verhindern? Mutti: Die Sozialstruktur, die gemeinhin "multikulturell" genannt wird, ist in Wahrheit eine monokulturelle, da sie der Hegemonie oder eher noch der Exklusivexistenz nur einer einzigen Kultur bedarf: der westlichen Kultur, die in Gestalt der USA triumphiert. Die westliche Struktur, die einem Teil Europas 1945 einem anderen 1989 aufgepfropft wurde, betrachtet den Islam als seinen Erzfeind: "Für den Westen", schreibt Samuel P. Huntington, "ist das wahre Problem nicht der islamische Fundamentalismus, sondern der Islam selbst." Es heißt, der Islam sei eine Religion, die rassische Unterschiede nicht anerkenne. Würde ein islamischer Einfluß in Europa die Rassenmischung vorantreiben? Mutti: Der Islam bejaht ausdrücklich die Vorherrschaft des spirituellen Faktors über den biologischen. Aber aus dieser Tatsache folgt keineswegs, daß der Islam rassische Unterschiede nicht anerkennt oder sich nicht zunutze macht. Die islamische Lehre in bezug diese Diskussion ist kunstvoll in dem folgenden Koranwort ausgedrückt: "Eines Seiner [= Gottes] Wunderzeichen ist die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenheit euerer Sprachen und Farben" (XXX, 23, übersetzt von Ludwig Ullmann). Deshalb betrachtet der Islam "Sprachen und Farben", das heißt kulturelle und rassische Identitäten, als göttliche "Wunderzeichen".Der Fall wäre nicht so einfach gelagert, wenn der Islam nicht von Ludwig Ferdinand Clauß, der seine rassenseelische Sicht in Rasse und Charakter (1936) dargelegt hat, und von anderen Theoretikern der Rassefrage, wie Johannes von Lehrs, hochgelobt worden wäre. Man sagt, der Islam sei eine sehr aggressive Religion, die andere Religionen nicht neben sich duldet. Julius Evola schwebte ein übernationales, überkonfessionelles Reich vor. Toleriert der Islam andere Religionen an seiner Seite? Mutti: Als der Islam in der Geschichte die Regierungsverantwortung auf sich nahm, hat er andere Religionen angerkannt und ihren Anhängern Schutz und Autonomie gewährt. Im Omayyad-Reich [vielleicht schreibt man Omayyad im Deutschen anders???] wurden die Christen soweit respektiert, daß einer ihrer berühmten Heiligen, Johannes von Damaskus, unter dem Kalifen Finanzminister wurde; im muslimischen Spanien gedieh die Kultur der mozarabischen Christen; im Osmanischen Reich hatte der orthodoxe Patriarch stets den Rang eines Ministers des Sultans, und die christlichen Gemeinden erfreuten sich vollständiger Autonomie; im indischen Teil des Mogulreiches waren Hindus und Buddhisten dem "Volk des Buches" rechtlich gleichgestellt und genossen die hiermit verbundenen Privilegien; in der heutigen Islamischen Republik Iran haben die Christen und die Parsen ihre Abgeordneten im Parlament in Teheran. Was Julius Evola angeht, so war seine Meinung über den Islam eine ausgesprochen positive. In Erhebung wider die moderne Welt ((dt. 1935); 2., überarb. Aufl.: Revolte gegen die moderne Welt (dt. 1982)) können wir nachlesen, daß der Islam eine "Tradition einer höheren Ebene [ist] als jene Glaubensbekenntnisse, die Europa erobert haben". [xxx Zitat prüfen!] Die Idee "Eurasien als Bollwerk gegen Amerikanismus, Liberalismus und Materialismus" steht in Italien und anderen europäischen Ländern, soweit wir dies überblicken können, auf der Tagesordnung rechter Denkzirkel. In Deutschland ist die eurasische Idee noch weitgehend unbekannt. Wir haben in der ersten Ausgabe des neuen JUNGEN FORUMS versucht, einen Überblick über die Ideen Alexander Dugins zu geben. Halten Sie das Projekt Eurasien für realisierbar? Mutti: Bis zum Zweiten Weltkrieg hatten Nationalstaaten wie Deutschland oder Italien oder Frankreich territoriale, demographische, ökonomische Dimensionen, die ausreichten, einen unabhängigen Staat zu bilden; heute jedoch gehört Unabhängigkeit ausschließlich jenen politischen Gebilden, die kontinentale Dimensionen haben. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde dies von Karl Haushofer erkannt, der das geopolitische Konzept eines eurasischen Kontinentalblocks von Dublin bis Wladiwostok vorstellte. Es ist offensichtlich, daß der eurasische Kontinentalblock aus geopolitischer Notwendigkeit heraus geboren werden wird, doch sein tiefstes Fundament ist die spirituelle Einheit Eurasiens, eine Einheit, die die Vielzahl kultuereller Ausprägungen transzendiert. Ist das nicht ein Konzept das nur von den Regierungen verwirklicht werden kann? Was können wir, die wir keine Entscheidungskompetenz auf Regierungsebene haben, dafür tun? Mutti: Das pars destruens unseres Handelns besteht darin, dem antieuropäischen Wesen des Begriffes "Westen" die Maske vom Gesicht zu reißen. Dieser "Westen" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Unterordnung Europas unter die Vereinigten Staaten von Amerika aufrechtzuerhalten und einen tiefen Graben zwischen Europa und dem Rest des eurasischen Kontinents zu schaffen. Die These vom "Kampf der Kulturen" müssen wir als ein ideologisches Instrument des US-Imperialismus verurteilen, das den Zweck hat, eine Reihe von Bürgerkriegen in Eurasien hervorzurufen, von denen die Vereinigten Staaten profitieren würden. Wenn ein "Kampf der Kulturen" wirklich existiert, dann treten in ihm nicht Islam und Christentum gegeneinander an, sondern die eurasische Kultur und die amerikanische Barbarei. Als pars construens müssen wir ein eurasisches Bewußtsein schaffen und die Hinweise weiterentwickeln, die in den Schriften jener großen Vordenker enthalten sind, die die spirituelle Einheit Eurasiens aufgezeigt haben. Ich meine nicht nur die traditionalen Autoren wie René Guénon und Julius Evola, sondern auch Gelehrte der Religionsgeschichte wie Mircea Eliade und Giuseppe Tucci, Geschichtswissenschaftler wie Franz Altheim und Lew Gumilew, "klassische" Theoretiker des Eurasismus wie Nikolai Trubetzkoi und Pjotr Sawitzki. Könnte man beim Projekt Eurasien von der Wiederbelebung des mittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation sprechen? Mutti: Unter Karl dem Großen vereinte das Heilige Römische Reich den Raum zwischen Nordsee und Mittelmeer, dem Ebro und dem Adriatischen Meer. Unter Friedrich II. - dem "Genie unter den deutschen Kaisern" (Friedrich Nietzsche), dem Kaiser, der Latein und Deutsch, Griechisch und Arabisch sprach und seine Gedichte auf Italienisch schrieb - machte das Reich seinen ersten Schritt in Richtung auf eine eurasische Synthese: Nachdem er dank eines Programms "Friede, Freundschaft mit dem Islam" (Nietzsche) die Herrschaft über Jerusalem erlangt hatte, vereinte der große Staufer in sich die Charaktere eines römischen Imperators und eines deutschen Königs, eines byzantinischen Basileus' und eines muslimischen Sultans. Es ist keine einfache Angelegenheit, wenn Muslime ihn mit Alexander dem Großen vergleichen, der der erste gewesen war, der Europa und Asien zu einen versucht hatte. Heute, in der Morgendämmerung des dritten Jahrtausends, füllt mit der eurasischen Idee dergleiche Reichsgeist den weiten Raum zwischen Atlantik und Pazifik. |
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This is my internet site http://utenti.lycos.it/progettoeurasia/
Last edited by Menydh; Wednesday, November 21st, 2007 at 19:06. Reason: no parse dead link |
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And I sincerely doubt that Russia even wants to dominate Eurasia. They have lots of problems of their own. Inspite of Dugin's ramblings. |
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'Dardanidae duri, quae uos a stirpe parentum prima tulit tellus, eadem uos ubere laeto
accipiet reduces. Antiquam exquirite matrem: hic domus Aeneae cunctis dominabitur oris, et nati natorum, et qui nascentur ab illis.' We can easily forgive a child who is afraid of the dark; the real tragedy of life is when men are afraid of the light. –Plato– |
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![]() if i'm not wrong there are many versions of this project, isn't it? Dugin or not we have to fathom Putin's views of the racial question because that we like it or not Russia is the last nationalist state with a good preserve of oil, a fine army, nuclear weapons and a patriotic populace, with multiculturalists and immigrationists treated as traitors (see Politkovskaja).
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Communism and socialism are so utopistically detached from the true nature of man that politicians and militants pursuing them are either criminals exploiting the gullibles of earth or they are just the worst among the honest politicians. http://www.youtube.com/watch?v=BO5bk3BmW5Q&feature=related |
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From my inexperience, I tend to agree with that kind of statements too (I'm talking about the Euro-Russian project here. The Eurasianist idea seems totally mad for me). I just cannot see how will european nations be able to survive on their own. On the other hand, a common identity for all that nations should be defined, and it is not a good starting point when you have to define your identity out of abstractions --it should be something spontaneous. You cannot force the whole spanish population, for instance, to learn about our allegued indo-european roots so we can feel a bond to the russian nation. It just won't work. You need something more solid to build upon. Quote:
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Last edited by Arthur Gordon Pym; Friday, November 23rd, 2007 at 13:31. |
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It is impossible to "invent" solid identity. You can either play with artificial identities based on the ideological premises of the modern West (1. and 2.) or accept a totally alien identity (3.) In all these cases you are not yourself any more. Quote:
Putin on a white horse? No, thanks. Nor he or the Russians want something like that. Every nation must rediscover her own soul by herself, shake off the tyranny of the liberal capitalism-marxism, maybe through a national revolution. It is futile to wait for some Messiah from the outside. |